Während Prozesse vor allem festlegen, wie Aufgaben in einer bestimmten Reihenfolge ablaufen, umfassen Practices zusätzlich:
- Rollen und Verantwortlichkeiten
- Werkzeuge und Technologien
- Methoden, Fähigkeiten und Wissen
- Integration von Partnern und Lieferanten
- Messgrößen und kontinuierliche Verbesserung
Kurz gesagt: Prozesse beschreiben den Ablauf – Practices betrachten das Gesamtbild.
ITIL Version 5 stellt deshalb Practices in den Mittelpunkt, da sie flexibler einsetzbar sind als starre Prozesse, besser zu agilen und hybriden Arbeitsweisen passen und sowohl IT- als auch Non-IT-Bereiche unterstützen. Zu den bekannten ITIL Practices zählen unter anderem: Incident Management, Change Enablement, Service Request Management, Problem Management und Continual Improvement.
Sie helfen Organisationen dabei, klare Strukturen zu schaffen, die Servicequalität zu erhöhen und Services sowie Produkte konsequent an Business-Zielen auszurichten.